Stand: Juni 2026

Google Fonts Abmahnung — was tun?

In den vergangenen Jahren gab es eine Welle von Abmahnungen gegen Website-Betreiber wegen Google Fonts. Der Grund ist technisch — und einfach zu beheben.

Worum es geht

Bindet eine Website Google Fonts dynamisch ein — lädt die Schriften also beim Aufruf direkt von Google-Servern nach —, wird dabei die IP-Adresse des Besuchers an Google in die USA übertragen. Das ist ein Drittland-Transfer personenbezogener Daten ohne Einwilligung. Genau das wurde abgemahnt. → Mehr zum Drittland-Transfer

Was eine Abmahnung bedeutet

Typischerweise wird Unterlassung gefordert (die Einbindung muss abgestellt werden) und teils ein Schadenersatz. Auch wenn viele dieser Massenabmahnungen umstritten waren: Das technische Problem ist real und sollte behoben werden — unabhängig von der Abmahnung.

Der Fix

Schriften lokal selbst hosten statt von Google nachzuladen. Dann verlässt keine Besucher-IP mehr Ihre Seite Richtung Google. Das ist der Standard, in dem ich Websites baue — und lässt sich bei bestehenden Seiten meist schnell nachrüsten.

Ich prüfe Ihre Seite

Sie sind unsicher, ob Ihre Website betroffen ist? Ich schaue mir das an und stelle die Schriften bei Bedarf auf lokales Hosting um — sauber und ohne Banner.

Häufige Fragen

Sind alle Google Fonts abmahnbar?

Das Problem ist das dynamische Nachladen von Google-Servern. Lokal gehostete Schriften lösen es.

Muss ich auf eine Abmahnung zahlen?

Das ist eine rechtliche Einzelfallfrage — lassen Sie eine konkrete Abmahnung anwaltlich prüfen, bevor Sie reagieren.

Wie stelle ich auf lokale Schriften um?

Die Schriftdateien werden mit der Seite ausgeliefert statt von Google geladen. Ich übernehme die Umstellung.

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für die Beurteilung Ihres konkreten Falls wenden Sie sich bitte an eine Fachanwältin/einen Fachanwalt für IT-Recht oder Ihre/n Datenschutzbeauftragte/n.

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